Rheinlands Reiter unterwegs in der Welt                                                                                         

Erfahrungsbericht Praxisphase Tansania

Zeitraum: 21.09.2014 – 05.02.2015

 

Mein Name ist Arne Bergendahl und ich studiere Wirtschaftsingenieurwesen für Energie-, Gebäude- und Umwelttechnik an der Fachhochschule Münster in Steinfurt.

 

Da es sich für mich während der Schulzeit nicht ergeben hat an einem Auslandsaufenthalt teilzunehmen, habe ich mir schon zu Beginn des Studiums vorgenommen ein Auslandsaufenthalt in diese Zeit „einzubauen“. Dabei wurde für mich relativ schnell klar, dass ich es am besten finden würde dies mit der Praxisphase im Wintersemester zu verbinden, um nicht eine komplette Saison zu verpassen.

 

Aus diesem Grunde ging es im fünften Semester mit der Suche nach geeigneten Stellen los, wobei mir ein Professor der FH im Endeffekt glücklicherweise den entscheidenden Kontakt zum Ingenieurbüro CES Consulting Engineers Salzgitter GmbH hergestellt hat. Nach einem Telefonat und dem Zusenden meiner Bewerbungsunterlagen ging es sehr schnell und es war klar, dass es nach Mtwara im Süden Tansania‘s geht. Ich habe dort dann die Startphase eines von der KfW-Bank finanzierten Entwicklungshilfeprogramms miterlebt, indem es darum ging einerseits die hygienische Situation in den fünf Städten Mtwara, Babati, Lindi, Sumbawanga und Kigoma sowie andererseits die Wasserversorgung in Mtwara und Babati zu verbessern, wobei das Büro in Mtwara als „Head-Office“ diente. Es war für mich ziemlich interessant  hautnah mitzuerleben, wie Entwicklungshilfe funktioniert und wie ein solches Projekt angefangen wird. In den ersten drei Monaten waren meine Aufgaben vor allem Daten zu erheben und zusammenzutragen, um einen Überblick über die Situation zu bekommen. Nach einem kurzen Weihnachtsurlaub in der Heimat bin ich dann im Januar noch einmal nach Mtwara zurückgekehrt und habe dort meine Bachelorarbeit über das dortige Wasserwerk geschrieben.Das Leben dort ist im Allgemeinen natürlich schon ziemlich ärmlich, auch wenn ich selbst die ganze Zeit entweder in einem Hostel oder einem Haus, was halbwegs in Ordnung war, gelebt habe. In den Tagen vor meinen beiden Flügen gen Deutschland konnte ich jeweils noch was von Tansania sehen und war dadurch auf Sansibar, am Kilimandscharo und war zweimal in Nationalparks.

Im Nachhinein bin ich wirklich froh, dass ich diese Erfahrung gemacht habe. Die Umstellung und Eingewöhnung fiel mir zwar in den ersten Wochen nicht sehr leicht, aber den Einblick in eine völlig andere Kultur mit anderen Lebens- bzw. Arbeitsweisen ist absolut eine Erfahrung wert. Selbst wenn man nur dabei merkt, dass man sich so etwas nicht dauerhaft vorstellen kann.

 

 

Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde

auch am anderen Ende der Welt

 

Nachdem ich im Sommer 2014 mein Abitur bestand, war für mich klar, dass ich erst noch etwas von der Welt sehen will, bevor für mich der Ernst des Lebens beginnt. Die Entscheidung für mein Reiseziel fiel nicht schwer. Es sollte nach Australien gehen, das Backpacker Ziel Nummer 1, wo ich mir bei warmen Temperaturen keine Gedanken über Handschuhe und Mütze machen muss.

So ging es Anfang Oktober, natürlich erst nach der Vielseitigkeitssaison, für mich zusammen mit zwei Freundinnen für vier Monate „work and travel“ ans andere Ende der Welt.

Schon in der ersten Woche erlebten wir eine Menge: Krokodile in freier Wildbahn, atemberaubende Strände und als Highlight ein Tauchgang im Great Barrier Reef, dem größten Korallenriff der Welt.

Aber wir stellten in dieser Zeit auch schnell fest: Reisen in Australien ist teuer! Vor allem Lebensmittel und die Kosten für Touren schlagen ordentlich zu Buche. Daher entschieden wir uns erstmal auf Jobsuche zu gehen. Aber wenn wir schon arbeiten müssen, dann doch etwas was Spaß macht und uns auch weiter bringt, Mangos pflücken und kellnern gehört eher nicht dazu...(weiterlesen in der Datei)

 

 

Südafrika.Camilla Vreden 

 

In meinem "Gap Year" zwischen Schule und Studium wollte ich neben dem Reiten auch meiner Reiselust nachkommen... Südafrika lag da nah, weil ich hier glücklicherweise private Kontakte habe! Also ging es Anfang Dezember los nach Südafrika>

 

 

 

Hier berichtet Marie Zauber:

 

Aufenthalt bei Ryan Wood in Pennsylvania, USA:

Am Flughafen in Philadelphia werde ich empfangen von Charlie und Rosa. Die beiden nehmen mich mit in ein großes Abenteuer. Während ich in einem riesigen Truck sitze und über die Interstate fahre, mache ich mir klar: ich bin wirklich hier. Angekommen in den Vereinigten Staaten von Amerika! Angefangen hatte alles mit meiner Idee ...

 

 

Die Reihe geht weiter mit Annika Hoffmann

Mein Abenteuer in Australien

 

Mir war es zu langweilig nach der Schule sofort zu studieren und zu lernen. Ich wollte lieber reisen und Abenteuer erleben und vor allem den kalten deutschen Winter im warmen verbringen! Nach Australien wollte ich sowieso schon immer mal und wie sich herausstellte hatten Elisa und Nadja den gleichen Plan!In Australien angekommen, haben wir uns sofort auf Jobsuche begeben. Ich habe mich im Internet dann auf einen grooming und Au Pair Job bei Elizabeth Lawrence beworben und schon am nächsten Tag die Zusage bekommen!Elizabeth fährt sehr erfolgreich international Einspänner. Sie lebt mit ihren Kindern Ruby und Ned und ihrem Mann Ben in Warrayure, Victoria, mitten im nirgendwo! Die Arbeit auf der Farm, das Versorgen der Pferde und besonders das Aufpassen auf die Kinder hat mir sehr viel Spaß gemacht.Da mein Papa Kutsche fährt, hatte ich ein bisschen Grundwissen über das Kutschefahren. Viel Ahnung hatte ich davon allerdings nicht, daher war es sehr interessant für Elizabeth zu groomen und ich habe viel gelernt!Ich habe ihr Nachwuchs Kutschpferd Dennis auch geritten und sogar auf seinem ersten Turnier vorgestellt. Er hat seine Sache sehr gut gemacht und ist sogar zweiter in seiner Prüfung geworden!Am Wochenende sind wir meistens zu Fahrturnieren gefahren.Ich dachte immer acht Stunden Fahrt zum Turnier ist viel, aber für australische Verhältnisse ist das fast schon eine Kurzstrecke. Die Wochenenden waren immer sehr lang und super anstrengend! Ich bin oft schon um vier aufgestanden, um die Pferde zu waschen und für den Transport fertig zu machen und wir waren selten vor zwölf Uhr nachts Zuhause.Dafür hatte ich durch die Woche aber meistens ziemlich entspannte Arbeitstage.Ich habe mich sehr wohl bei Elizabeth gefühlt und nach einiger Zeit war ich ein richtiges Familien Mitglied. Der Abschied viel uns allen ziemlich schwer!

 

Jetzt arbeite noch bis Mitte Januar als groom in der Nähe von Sydney bei Falcon Sporthorses of Australia für Pip und John Cooper. Pip reitet internationale Dressurprüfungen und John Vielseitigkeit. Er ist sogar schon in CCI **** Prüfungen gestartet. Er hat das koreanische eventing team für die Asian Pacific Games 2002 trainiert und das thailändische eventing team für Olympia in Athen!

Seit ein paar Jahren starten die beiden jedoch nur noch in Australien.

Jedenfalls kann ich hier viel lernen! Ich trainiere Johns drei Nachwuchs Pferde und sie machen sich echt gut! John bringt mir viel Vertrauen entgegen und es ist wirklich eine toll, dass ich hier so vielversprechende Pferde reiten kann! Ich reite alle drei sechs Tage die Woche Dressur oder Springen und Dienstags, an meinem freien Tag, haben die Pferde auch frei.

Dressur reite ich die Pferde meistens alleine und beim springen gibt John mir Unterricht. Er ist super kritisch, lobt aber auch sehr überschwänglich!

Nächste Woche werde ich ich die ersten Gelände Sprünge mit den Pferden machen, das wird bestimmt aufregend!

 

Silvester werde ich mit Elisa und Nadja in Sydney feiern! Ich freue mich da schon seit Wochen drauf! Die beiden habe ich nämlich auch seit zwei Monaten nicht mehr gesehen.Und Mitte Januar geht dann endlich mein Roadtrip Abenteuer los! Ich freue mich schon sehr auf meine eigenen Pferde zuhause! Und ich bin schon hoch motiviert für die nächste Saison!

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße aus dem sonnigen Australien, Annika

 

 

Nadja Schulte . Australien

Zwischen 'no worries' und frierenden Pferden in Down Under

 

Nach dem Abi ist vor dem Leben. So hieß es immer. Doch bevor dieses so richtig ernst wird,  musste ich nochmal raus. 

Als Reiseziel habe ich mir Australien ausgesucht, da mich dieser riesige Kontinent schon vorher durch seine vielfältige und atemberaubende Natur sehr fasziniert hat. Außerdem ist es wohl ein Land wo man nicht mal "so eben" hinkommt. Weiter weg geht es ja kaum. Weiter>

 

 

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